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Gesundheit


Notdienste


Wer nachts oder am Wochenende dringend ärztliche Behandlung braucht, kann die „Ambulanz“ bzw. „Notaufnahme“ eines Krankenhauses aufsuchen oder einen Notarzt anrufen. Die Adressen und Telefonnummern der Ärzte stehen in den Lokalzeitungen unter der Rubrik „Notdienst“ oder „Ärztlicher Notdienst“ oder im Telefonbuch.
Allgemeine Notruf-Telefonnummern für ganz Deutschland sind 110 (Polizei) oder 112 (Feuerwehr).

Ärzte

Neben den „Allgemeinmedizinern“ gibt es sogenannte „Fachärzte“ (Augenärzte, Hautärzte, etc.). In der Regel hat man einen „Allgemeinmediziner“ als „Hausarzt“. Dieser überweist seine Patienten zu den jeweiligen „Fachärzten“. Man kann bei ganz bestimmten Beschwerden aber auch direkt zu einem Facharzt gehen. Ärzte haben Sprechstunden festgelegt, in denen sie ihre Patienten behandeln. Es empfiehlt sich, Termine zu vereinbaren, da die Wartezeiten in der Regel relativ lang sind. Bei akuten Schmerzen wird aber auch ohne Terminabsprache behandelt. Namen und Adressen der Ärzte sind im Branchen-Telefonbuch, den „Gelben Seiten“, nach den Fachgebieten geordnet.

Seit dem 1.1.2004 zahlen Sie – sofern Sie in einer gesetzlichen Krankenkasse sind - einmal im Quartal eine Praxisgebühr von zehn Euro beim ersten Arztbesuch. Egal ob Sie zum Hausarzt, zum Facharzt oder zum Psychotherapeuten gehen. Bei einem Arztbesuch mit Überweisung müssen Sie keine Gebühr bezahlen.


Apotheken und Medikamente

Medikamente gibt es in der Bundesrepublik nur in „Apotheken“. Die meisten Medikamente bekommt man nur durch eine Anweisung eines Arztes. Es sind die sogenannten „verschreibungspflichtigen“ Medikamente. Für diese Medikamente muss der Arzt ein „Rezept“ schreiben. In der Apotheke wird das Rezept dann abgegeben und der Patient bekommt die Medikamente gegen einen festgelegten Beteiligungsbeitrag. Leichte Schmerzmittel wie Kopfschmerztabletten sind in Apotheken ohne Rezept erhältlich.

Privatpatienten müssen ihre Medikamente zunächst einmal selbst bezahlen. Die Quittung muss bei der privaten Krankenkasse abgeben werden. Sie erstattet die Kosten dann zurück.

Zu allen Tages- und Nachtzeiten hat mindestens eine Apotheke in der näheren Umgebung Notdienst. In ländlichen Regionen muss man vielleicht bis in den nächsten Ort fahren. Die Adressen stehen in den lokalen Tageszeitungen unter der Rubrik „Apotheken-Notdienst“. Außerdem gibt es an jeder Apotheke ein Hinweisschild, welche Apotheke in Ihrer Nähe geöffnet hat.


FAQs:

F: Bezahlt die Versicherung Medikamente bei chronischen Krankheiten?
A: Nein, die für Sie in Deutschland abgeschlossene Versicherung bezahlt solche Medikamente nicht. Sie müssen die Medikamente selbst bezahlen, können sich aber von Ihrer Versicherung im Heimatland die Kosten erstatten lassen.

F: Brauche ich bestimmte Impfungen für Deutschland?
A: Es gibt keine Impfvorschrift für die Einreise nach Deutschland. Wir empfehlen Ihnen aber, sich gegen Diphtherie und Tetanus impfen zu lassen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.fit-for-travel.de

F: Gibt es Gesundheitsrisiken?
A: Wir empfehlen, diese folgenden Risiken zu beachten:

Borreliose:

Vorkommen:
landesweit
Übertragung:
durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern, Unterholz
Übertragungsmonate:
April-Oktober
Schutz vor Zecken:

durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays)
Wenn Sie sich in Wald- oder Wiesengebieten aufgehalten haben, sollten Sie Ihren Körper nach Zecken absuchen. Wenn Sie eine Zecke entdecken, gehen Sie zum Arzt um die Zecke entfernen zu lassen. Gegebenfalls ist eine Therapie mit Antibiotikum nötig.

Tollwut:

Vorkommen:
landesweit
Übertragung:
durch Biss von streunenden Tieren
Übertragungsmonate:
Januar - Dezember
Schutz :

Fernhalten von freilaufenden, streunenden Tieren (v.a. Hunden und Katzen)
Wenn Sie von einem Tier gebissen werden, sollten Sie sich an einen Arzt wenden.

 

 
 
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